Beim 6. Netzwerktreffen „Besser zur Schule Rüsselsheim“ wurden die Schulmobilitätspläne für die Eichgrundschule und die Goetheschule offiziell überreicht. Dieses Netzwerktreffen fand in besonderem Rahmen an der Immanuel-Kant-Schule (IKS) statt, die als „BikeSchool“ ausgezeichnet ist und damit eine Vorbildfunktion für schulische Radmobilität einnimmt.
Mit der Eichgrundschule und der Goetheschule haben nun insgesamt neun Schulen in Rüsselsheim einen eigenen Schulmobilitätsplan entwickelt. Die Pläne wurden im Rahmen des hessischen Beratungs- und Qualifizierungsprogramms „Besser zur Schule“ erarbeitet, das vom Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) betreut wird. Sie beinhalten umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie zur Förderung nachhaltiger und eigenständiger Schulwege.
„Mit der Fertigstellung dieser beiden neuen Pläne setzen wir in Rüsselsheim ein weiteres Zeichen für nachhaltige Schulmobilität. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und freue mich darauf, die Umsetzung der ersten Maßnahmen zu begleiten“, sagte Stadtrat Valerius bei der feierlichen Übergabe.
Ein starkes Netzwerk für bessere Schulwege
Das Netzwerk „Besser zur Schule Rüsselsheim“ wurde Ende 2022 ins Leben gerufen und vereint Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Schulen, das staatliche Schulamt, den Stadtelternbeirat, die Ortsverkehrswacht sowie den ADFC. Unterstützt wird das Netzwerk durch die ivm GmbH, die mit ihrem Fachwissen Schulträger, Kommunen und Schulen bei der Entwicklung von Schulmobilitätsplänen berät.
„Unser bewährtes und nachhaltiges Schulmobilitätsprogramm bietet maßgeschneiderte Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse jeder Schule und ihres Umfelds abgestimmt sind. Besonders wichtig ist uns dabei, Kinder und Jugendliche neben Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Schule aktiv einzubeziehen – denn sie sind es, die von den Verbesserungen am meisten profitieren. Wir freuen uns, die Stadt Rüsselsheim am Main und ihre Schulen mit unserem dialogorientierten Ansatz im schulischen Mobilitätsmanagement zu unterstützen“, hebt Felix Rensch-Opelt, Projektleiter bei der ivm, hervor.
Beim Netzwerktreffen konnten sich die Teilnehmenden zudem von den Mobilitätsaktivitäten der Immanuel-Kant-Schule inspirieren lassen. Die IKS ist als „BikeSchool“ zertifiziert und hat eindrucksvoll gezeigt, wie eine Schule aktiv die Fahrradnutzung fördern kann. Schülerinnen und Schüler haben dort Zugang zu 19 Mountainbikes, die in einem gut ausgestatteten Fahrradkeller für den Schulsport und Arbeitsgemeinschaften bereitstehen. Zudem erwerben sie in einer eigenen Fahrradwerkstatt praktische Fähigkeiten, um kleinere Reparaturen selbstständig durchzuführen.
Rüsselsheim setzt auf nachhaltige Mobilität
Mit nun neun erarbeiteten Schulmobilitätsplänen hat Rüsselsheim bereits viele Schulen in das Programm integriert. Die Stadt Rüsselsheim setzt mit diesen Maßnahmen ein klares Zeichen für sichere und umweltfreundliche Schulwege. Ziel ist es, weitere Schulen in Rüsselsheim für die Teilnahme am Programm „Besser zur Schule“ zu gewinnen und gemeinsam die Mobilitätswende vor Ort aktiv zu gestalten. Die Stadtverwaltung und das Netzwerk freuen sich daher auf weitere interessierte Schulen, die gemeinsam den Weg hin zu sicheren, eigenständigen und nachhaltigen Schulwegen mitgestalten möchten.
Neben der Eichgrundschule und Goetheschule haben folgende Bildungsstätten Schulmobilitätspläne erarbeitet: Sophie-Opel-Schule, Gerhart-Hauptmann-Schule, Immanuel-Kant-Schule, Grundschule Hasengrund, Werner-Heisenberg-Schule, Schillerschule, Grundschule Innenstadt.
Weitere Informationen zum Programm „Besser zur Schule“ sind unter www.besserzurschule.de abrufbar. Für weitere Informationen oder Anfragen steht auch die Abteilung Mobilität der Stadt Rüsselsheim am Main per E-Mail an mobilitaetruesselsheimde zur Verfügung.
Weitere Informationen zu Bikeschools in Hessen gibt es unter: https://bikepoolhessen.de/ .