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Pressemitteilung

„Echoes of oneself“ im offenen Atelier freiraum f3

Seit Anfang Februar erkunden Adriana Wojtkiewicz und Maxima Knöss im freiraum f3 facettenreiche Aspekte des Selbst. Noch bis zum 1. April beschäftigen sich die beiden Künstlerinnen in ihren Arbeiten unter dem Motto „Echoes of oneself“ mit Themen rund um Identität und das Selbst.

Zwei Personen sitzen auf einer Bank in einem Atelier, auf dem Boden liegen Malutensilien.
Adriana Wojtkiewicz (links) und Maxima Knöss im offenen Atelier freiraum f3

Das Atelier dient ihnen als kreative Werkstatt, Bühne und Ausstellungsraum.

Für Adriana Wojtkiewicz geht es um Aspekte des Frauseins – von Herkunft, Kindheit und Trauma über Rollenbilder und gespaltene Identitäten bis hin zur Beziehung zum eigenen, inneren Kind. Die persönliche Geschichte der in Polen geborenen Künstlerin spiegelt sich in vielen ihrer Werke wider. Dabei beschränkt sie sich nicht auf eine Kunstform oder wenige Materialien: „Diese Selbstbeschränkung hat mich blockiert. Heute lasse ich meine Kreativität in alle Richtungen explodieren und finde genau darin meine Freiheit“, erklärt Wojtkiewicz. Für sie „muss Kunst nicht perfekt, schön oder seriös sein“ – sie solle „vor allem berühren und etwas auslösen“.

Maxima Knöss beschäftigt sich während ihrer Residenz vor allem mit der Frage, „was uns zu dem macht, wer wir sind“ – eine Frage, die sie schon von Kind auf beschäftigt hat. Durch das künstlerische Schaffen kreiere sie eine Art Zufluchtsort, so Knöss: „Ein Ort, an dem alle meine Facetten und Ideen mittels meiner Imagination sprießen können“. Offen und experimentierfreudig arbeitet sie mit verschiedensten Materialien und Medien, um ihren Ideen Ausdruck zu verleihen.

Sind die Künstlerinnen vor Ort, können Interessierte einen Blick in das Atelier werfen. In einer offenen Vernissage am 29. März präsentieren die beiden Künstlerinnen ihre während der Residenz entstanden Werke in einer gemeinsamen Führung. Auch am 30. März kann die Ausstellung nochmals besucht werden.

Mit dem Atelier freiraum f3 in der Frankfurter Straße 3, in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes, bietet die Stadt Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Rüsselsheim einen Werkraum, in dem sie arbeiten, experimentieren und ihre Werke präsentieren können. Interessenten können sich beim Kulturbüro (Öffnet in einem neuen Tab) für eine zeitlich befristete Residenz bewerben und bekommen die Räumlichkeiten nach Begutachtung des Vorhabens kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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