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Pressemitteilung

Neuntes „Leuchtendes Vorbild“ der Stadt Rüsselsheim am Main gesucht

In der „Galerie aus Licht“ werden im Ratssaal der Stadt Rüsselsheim am Main bedeutende Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt geehrt. In diesem Jahr ist es wieder so weit, und es wird ein neues „Leuchtendes Vorbild“ gesucht.

Mehrere Glühlampen an der Wand im Ratssaal der Stadt Rüsselsheim am Main. Einige werfen Lichtportraits an die Wand.
Leuchtende Vorbilder, Fotogalerie

Seit 1998 verewigt der Künstler Vollrad Kutscher die Portraits der geehrten Persönlichkeiten in kunstvoll gestalteten Leuchten. Alle drei Jahre besteht die Chance, ein neues „Leuchtendes Vorbild“ zu bestimmen und das Kunstwerk um ein Porträt zu erweitern. Die Stadt setzt dabei auf die aktive Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Alle Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer ab 16 Jahren haben bis zum 15. April 2025 die Gelegenheit, neue Vorschläge einzureichen oder bereits Nominierte erneut hervorzuheben. Dies ermöglicht es, auch vergessene Persönlichkeiten wieder ins Rampenlicht zu rücken. Vorgeschlagen werden können Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer oder Personen mit einem besonderen Bezug zur Stadtgeschichte, die anerkennenswerte Leistungen erbracht haben.

Oberbürgermeister Patrick Burghardt hofft auch in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger: „Mit der kontinuierlichen Erweiterung der Galerie möchten wir nicht nur prägende Persönlichkeiten hervorheben, sondern dazu anregen, sich aktiv mit der Geschichte Rüsselsheims auseinanderzusetzen und eigene Vorschläge zu machen.“

Im weiteren Verlauf des Jahres wird eine Jury über die Auswahl eines neuen „Leuchtenden Vorbilds“ entscheiden. Wird ein neues Vorbild ausgewählt, folgt voraussichtlich im vierten Quartal 2025 eine Feierstunde im Ratssaal, bei der die „Galerie aus Licht“ erweitert wird.

Zusendungen mit Vorschlägen zur Wahl des „Leuchtenden Vorbilds“ 2025 sind möglich per Post an:

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Kulturbüro
Marktplatz 4
65428 Rüsselsheim am Main

oder per E-Mail an kulturbueroruesselsheimde. Einsendeschluss ist der 15.04.2025.

Zum Kunstwerk

Urheber des Kunstwerks ist Vollrad Kutscher. Seine Idee war es, mit dem Kunstwerk einen wiederkehrenden Diskussionsprozess über das Selbstbild der Stadt Rüsselsheim am Main zu ermöglichen und die Auseinandersetzung mit bedeutenden Biografien im Kontext der Stadtgeschichte zu fördern. Durch die Reflexion beispielhaften Handelns und Wirkens bereits verstorbener Mitbürgerinnen und Mitbürger soll die intensive Auseinandersetzung mit diesen Biografien gestärkt werden.

Zu den jüngsten Ergänzungen gehört die Aufnahme von Hertha Dünzinger in die „Galerie aus Licht“ im Jahr 2022. Damit ist sie das achte „Leuchtende Vorbild“ seit der Installation des Kunstwerks im Jahr 1998.

Neben Dünzinger sind die bisherigen „Leuchtenden Vorbilder“: Adam und Sophie Opel (1998 von Kutscher selbst ausgewählt), Walter Rietig (2001), Luise Heßemer (2004), Herta Max (2013), Dr. Günter Neliba (2016) und Kostas Alexandridis (2019).

Weitere Informationen zum Kunstprojekt sowie die Möglichkeit zur Einsicht der bisherigen Vorschläge gibt es auf der Internetseite www.leuchtende-vorbilder.de (Öffnet in einem neuen Tab).

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